
Wer sich für die Alemannia interessiert, der erinnert sich sicherlich an das Heimspiel gegen Hansa Rostock, als es mitunter turbulent zuging. Schiedsrichter Wingenbach, der im Zuge des Schnee-Spiels leider keine gute Figur abgegeben hatte, sorgte zusammen mit den Verantwortlichen beider Vereine sowie einer Platzkommission für viel Verwirrung und eine Wartezeit, die manch einem Tivoli-Besucher als endlos lang in Erinnerung bleiben wird. So man sich das Spiel jedoch vom heimischen Fernseher aus via SKY angeschaut hatte, wurde man Zeuge einer Berichterstattung, die es rund um die Alemannia in der Form schon lange nicht mehr gegeben hat. Angelehnt an den Tor-Fall von Madrid hat Ulli Potofski mit seiner Überbrückung der 45-minütigen Wartezeit abermals auf sich aufmerksam gemacht. Leider wissen viele nicht, dass auch er damals neben Marcel Reif und Günther Jauch in Madrid aktiv war. Sportfreund Fritz hatte jedoch recherchiert und daraufhin einen entsprechenden Bericht verfasst, woraufhin es zum Kontakt mit einem der bekanntesten Sportreporter in Deutschland kam. Im Zuge des Heimspiels gegen Paderborn stand Ulli Potofski den Sportfreunden schließlich Rede und Antwort und glänzte durch eine erfreulich offene sowie ehrliche Art. Weiterlesen

„Verdammt noch mal! Das geht doch auf keine grüne Kuhhaut mehr, was dieser Ärpel, Greipel oder wie er auch immer heißen mag, sich da hinten zusammenpfeifft …“
Ein Null-zu-Null gegen den Tabellenletzten aus Rostock ist zu wenig im Kampf gegen den Abstieg. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgte der Fastelovvend (=Karneval), gepaart mit Alkohol, für eine allgemeine Grundstimmung. Als wegen des plötzlichen Schneefalls über Aachen das Spielfeld immer weißer wurde, drohte das Spiel abgesagt zu werden. Die gut 40 Minuten bis zum dann doch durchgeführten Anpfiff überbrückte Ulli Potofski auf SKY mehr als gelungen und entschädigte für eine oftmalige Berichterstattung, die der Deutschen Bahn im Schlafwagen sicherlich besser gedient hätte. 
