Das Sportfreunde-Sommerfest

Passend zum Auftakt der anstehenden Saison in Liga 3 melden sich auch die Sportfreunde wieder zurück. Lange hatten wir an dem zu knabbern, was sich noch am 34. Spieltag zugetragen hatte – fast wäre die späte Aufholjagd sogar noch belohnt worden. Aber nein – die Eintracht aus Frankfurt hielt es nicht für nötig, die Saison anständig zu Ende zu spielen und punktete nach dem Spiel am Tivoli (3-0) in den verbleibenden beiden Spielen nicht mal mehr einfach. Gegen 1860 ging man sang- und klanglos mit 0-2 vor heimischem Publikum unter, während man am letzten Spieltag erneut torlos blieb und mit 0-1 beim Karlsruher SC verlor. Nun allerdings die Schuld bei anderen zu suchen, wäre zu einfach. Die Alemannia hatte sich den Abstieg bereits vorher „verdient“ – und das auf teilweise unglückliche Art und Weise. Wir wollen aber nicht zurückblicken, sondern nach vorne. Deshalb nun ein paar Impressionen unseres Sommerfestes, das am 23. Juni stattgefunden hat. Wie sich letztlich herausstellte, hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits verdaut, was anfangs schwer zu verdauen war.

Sehr frühzeitig hatten wir uns auf den 23. Juni festgelegt – an diesem Tag sollte unser jährliches Sommerfest stattfinden. Letztlich ein Glücksgriff, obwohl vorher schwer geschuftet werden musste. Wie es der Zufall nämlich so wollte, fiel der Termin genau auf das Wochenende, an dem unsere Mitglieder Vera und René ihren Umzug über die Bühne bringen mussten. Hatte die deutsche Nationalmannschaft am Vortag noch das Viertelfinale durch ein 4-2 gegen Griechenland erreicht, trafen wir uns, noch leicht schläfrig, am nächsten Morgen um 9Uhr. Zahlreiche Helfer, besonders aus unserem Fanclub, hatten sich angemeldet und sorgten letztlich dafür, dass um 13.30Uhr bereits alles, was „rüber“ musste, in der neuen Wohnung wiederzufinden war. Blieben also noch knapp zwei Stunden, um die letzten Vorbereitungen für unser Fest zu treffen – dieses sollte nämlich um 16Uhr auf der Anlage des Heimatvereins Worm-Wildnis beginnen.

Dank des Einsatzes vieler fleißiger Helfer hatten wir es dann auch kurz nach 16Uhr geschafft – das ganze Equipment war vor Ort, die Party konnte beginnen. Während die Gäste nun nach und nach eintrudelten und ihre angekündigten Essensschmankerl beitrugen, hatte sich die Sonne glücklicherweise entschieden, uns den ganzen Tag hold zu sein. Der Grill war also heiß, das Bier (Degraa) kalt und die Stimmung wurde minütlich besser. Während die einen Boule und die anderen Federball spielten, sorgte dann eine plötzliche Meldung für noch bessere Laune – das Pokallos wurde bekannt. Mönchengladbach, ungeliebter Nachbar aus der Region sowie Champions League – Qualifikationsteilnehmer, wird an den Tivoli kommen – großartig!

Während wir also weiterhin diversen Ertüchtigungen nachgingen, füllten sich Mägen und eröffneten sich weitere Gesprächsthemen – Langeweile kam hingegen keine auf. Das lag nicht zuletzt an der aufgekommenen Freude bezüglich der anstehenden Drittliga-Saison sowie am Pokal-Hammerlos. Nun stand noch das obligatorische Gruppenbild auf dem Plan, ehe die aufkommende Dunkelheit dafür sorgte, dass wir uns nun verstärkt in Gespräche vertieften. Während sich die einen um das üppige Lagerfeuer verteilten, wurde andernorts über den Tag und die Alemannia sinniert. Es gingen weitere Stunden ins Land, ehe wir uns dann auf dem Höhepunkt entschlossen, den Abend langsam aber sicher ausklingen zu lassen.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass jeder, der nicht dabei war, ein tolles Event verpasst hat. Die Stimmung war großartig, das Essen lecker, das Bier nicht minder genießbar. An dieser Stelle möchte ich mich jedoch noch gesondert bei einigen Sportfreunden bedanken, die sich besonders hervorgetan haben im Rahmen unseres Sommerfestes. Auf der einen Seite gilt besonders Ruth und Udo ein dickes Dankeschön für die gesamte Organisation und Hilfe rund um den Tag. Gleiches gilt für Präsident Sisi, der das Fest toll von vorne bis hinten organisiert hat. Das letzte dicke Dankeschön geht an Vera und René, die sich im Zuge des Umzugs dazu entschlossen hatten, ungefähr die Hälfte der Ausgaben aus eigener Tasche zu bezahlen – sozusagen als Dankeschön für die fleißigen Umzugshelfer. Euch allen, die ihr da gewesen seid, ein dickes Dankeschön für die Essensschmankerl, die gute Stimmung und einen tollen Tag. Auf dass wir nächstes Jahr wieder so viel Spaß haben werden. Wir Sportfreunde blicken nun nach vorne und freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison der Alemannia.

Steffen

Über Steffen

Steffen ist Gründungsmitglied und "Chefredakteur" der Sportfreunde. Er bringt die Dinge auf den Punkt - mit schwarz-gelber Brille.
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