Ausblick der Sportfreunde

Sportfreunde_in_S5_Tivoli_AachenDie Alemannia ist nicht mehr insolvent und im März steht eine Jahreshauptversammlung ins Haus. Nicht nur für unseren Verein beginnt das Jahr mit Spannung, sondern auch bei uns gibt es Neuigkeiten: René Deutz ist unser neuer erster Mann, Vorpräsident Christopher „Sisi“ Smeets ist nun Vize und Marcel Horn bleibt Schatzmeister. Allerhöchste Zeit mal wieder etwas über die Alemannia zu schreiben.

Die Hinrunde

Alemannia belegt den 12 Platz und liegt knappe drei Punkte vor der Abstiegsmarke. Werfen wir kurz einen Blick zurück. Präsident René hadert mit liegengelassenen Punkten und meint »Da sind einige Punkte liegen geblieben, die man der Naivität und Unerfahrenheit zulasten legen kann.«

René

Präsident René

Sisi zeigt sich ebenfalls verwundert über die schwankenden Leistungen:  »Nicht erklärbar ist für mich allerdings, dass man zwischenzeitlich wirklich blutleere Leistungen zeigte, vor allem das 0:5 in Gladbach würde ich da hervor heben. Das ist für mich unverständlich, wenn man gleichzeitig sehr gute Leistungen gegen weitaus stärkere Gegner zeigte.«

Holger findet aber auch positive Aspekte: » Schöne Auswärtstour in die Stadt am Fluss – 3 Tore, 3 Punkte, geile Stimmung. Klar, hat niemand damit gerechnet, dass wir da jetzt durchmarschieren würden. Aber es war schon geil. Gefreut hatte ich mich auch auf sämtliche quasi Auswärtsspiele, weil ja fast alles in der Nähe ist.«

Ausblick auf die Rückrunde

Sportfreund Holger

Sportfreund Holger

Holger erwartet einen erfolgreichen Auftakt der Rückrunde und hofft »dass wir flott das Thema Abstieg hinter uns lassen und entspannt in die nächste Saison übergehen können – sportlich.« René äußert diese Hoffnung ebenfalls und fügt hinzu: »Vieleicht hilft hin und wieder das Glück was lange nicht mehr am Tivoli zu sehen war.« Sisi ist da schon konkreter. Für ihn zählt eine konstante Leistung und das Personal: »Gerade im Sturm fehlt es augenscheinlich an der nötigen Qualität, es zieht sich ein wenig durch die letzten Jahre, dass man keinen so echten Knipser bei der Alemannia hat. Da wäre aus meiner Sicht ein neues Gesicht nicht schlecht, wenn es finanzierbar ist.«

Finanzierbar ist ein gutes Stichwort. Wie bewerten die Sportfreunde die finanzielle Situation?

Holger ärgert die unklare Informationspolitik:  »A sagt das, B sagt dieses und die Presse schreibt gar von jedes und schon ist das Chaos perfekt. Sinn und Zweck über diese Vorgehensweise entzieht sich leider meiner Logik. Ich dachte immer, wir hätte alle das gleiche Ziel – unseren ATSV wieder nach oben zu bringen.«  René schlägt in dieselbe Kerbe: »Zur finanziellen Situation kann ich wenig sagen. Man weiß ja leider nicht was man glauben soll. Sehr undurchsichtig das Ganze. Man würde sich mehr Transparenz wünschen.«

Wahlen im März

Sportfreund Frank

Sportfreund Frank

Für die gewünschte Transparenz könnten neue Verantwortliche sorgen. Präsidium, Aufsichtsrat und Verwaltungsrat werden neu gewählt. Welche Erwartungen gibt es?

Frank, seit vielen Jahren Mitglied der Alemannia, wünscht sich neue Köpfe und schildert seine Konsequenz wenn alte Zöpfe nicht abgeschlagen werden: »Dann habe ich nach Münzenberg & Co, nach Linden und Konsorten endgültig die Nase dermaßen voll, dass ich mich lieber anderen Dingen im Leben widmen werde. Ich hörte eben das für mich passende Zitat:“ Wenn das, was eigentlich Freude bereiten sollte, zur Last wird, dann muss man damit aufhören.„«

Sisi ist noch „traumatisiert“ von vergangenen Jahren: »Was mögliche Kandidaten angeht, wird man dann wohl wieder kurzfristig einen aus dem Hut zaubern. Man setzt den Mitgliedern auf der JHV die Pistole auf die Brust: Entweder den/die wählen oder wir versinken im Chaos.«

»Eine schwierige Situation! Ich kann auch verstehen dass sich mögliche Kandidaten schwer tun Ämter zu übernehmen, da viele zu wenig Infos haben und Angst haben nachher Schuld zu sein.« räumt René ein, ergänzt aber: » Ich hoffe es finden sich geeignete Kandidaten, die im Sinne des Vereins und der Fans handeln!«

Holger schließt sich dem an und weiß was dabei wichtig sein muss: »Es muss einfach Ruhe rein kommen und Zusammenhalt!«

Wünsch dir was

Nehmen wir es wie bei „hart aber fair“ und lassen die Sportfreunde noch ihre Wünsche an die Alemannia äußern:

Präsident "Sisi" Smeets

Vizepräsident „Sisi“

René: »Einfach Normalität und Konstanz um Langsam am wieder am Aufbau arbeiten zu können!«

Sisi: »Die Chance, die in dem Insolvenzverfahren liegt zu sehen und diese auch zu nutzen. Sich vernünftig aufzustellen und dann endlich eine klare und transparente Linie zu haben. Allerdings würde ich mir auch realistische Erwartungen im Umfeld (und damit sind durchaus auch Fans gemeint) wünschen.«

Holger: » Von der Mannschaft: Schöne Spiele, Einsatz, Kampf, Leidenschaft. Von der Führung: Konzept, Plan, Einigkeit. Von uns Fans (ja wir sind auch Alemannia): Stimmung, kommt zum Tivoli, macht keinen Blödsinn und nicht zuletzt Stimmung.«

Frank: »Endlich mal die mehrfach versprochene Ehrlichkeit, die Offenheit die zuletzt Herr Laven angekündigt (&leider auch nicht eingehalten) hat. Nach der Insolvenz ist eine große Chance, eine Chance die man nutzen sollte, die niemand verstreichen lassen sollte. Sollte, sollte, sollte… Nur mit Offenheit, mit einer neuen Ausrichtung hätte die Alemannia noch eine Chance verschenktes Vertrauen wieder einzuwerben.«

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